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Nierenerkrankungen haben oft gravierende Auswirkungen

Die Nieren sind sehr wichtige Organe im menschlichen Organismus. Sie sammeln die Giftstoffe, die wir zum Beispiel durch die Nahrung oder die Haut zu uns nehmen und leitet sie im Urin aus unserem Körper. Funktionieren die Nieren nicht mehr, können wir uns langsam vergiften. Bestimmte Menschengruppen sind besonders gefährdet, an einer Nierenerkrankung zu leiden. Ob Sie dazugehören, erfahren Sie in diesem kleinen Ratgeber.

Was fördert eine Nierenerkrankung?

Es klingt logisch. Je weniger Gifte Sie zu sich nehmen, desto weniger müssen Ihre Nieren arbeiten. Hinzu kommt, dass das gefährliche Bauchfett die Nierenarbeit zusätzlich erschwert. Denn das Fett am Bauch verhindert den Blutfluss zu den Nieren. Eine gesunde Ernährung fördert daher nicht nur die Gesundheit und die schlanke Linie, sondern auch die Nierengesundheit. Vorausgesetzt, man achtet auf Bio Produkte, die ohne Insektenschutzmittel oder Konservierungsstoffe etc. auskommt.

Ein weiterer Risikofaktor für eine Nierenerkrankung ist Diabetes oder dauerhaft krankhafter Bluthochdruck. Auch Personen, die ansonsten kerngesund sind, können so einen chronischen Nierenschaden bekommen. Meist sogar, ohne dass sie es anfangs bemerken. Denn das Tückische an einer Nierenerkrankung ist, dass diese schleichend beginnen und ohne spezifische Symptome. Um eine Nierenerkrankung ausschließen zu können, sollten Sie bei anhaltender Abgeschlagenheit und ständiger Müdigkeit auch einen Urintest durchführen lassen. Dieser kann letztendlich abklären, ob Ihre Nieren einwandfrei arbeiten.

Wie können Sie einer Nierenerkrankung vorbeugen?

Oftmals erkranken ältere Menschen, da diese meist das Durstgefühl verlieren und so zu wenig Flüssigkeit aufnehmen. Auch Patienten, die wassertreibende Medikamente nehmen müssen, trinken meist aus Angst vor weiteren Einlagerungen in den Beinen viel zu wenig. Dadurch werden die Nieren nicht richtig durchspült, es können Nierensteine entstehen, die sehr schmerzhafte Koliken hervorrufen können und eine Operation nötig werden lassen. Jeder Mensch benötigt eine andere Menge an Flüssigkeit. Die Aussage: „2 Liter am Tag trinken“ ist längst überholt. Wer sich vom Arzt seinen Wasserbedarf nicht ausrechnen lassen möchte, kann dennoch auf eine ganz einfache Weise erkennen, ob er genug trinkt. Gelber Urin zeigt an, dass die tägliche Grenze noch nicht erreicht wurde. Sobald der Urin jedoch farblos ist, hat man sein „Muss“ für diesen Tag erreicht.

Im Volksmund grassiert das Gerücht, dass ein Übermaß an Salz oder Eiweiß die Erkrankungen der Nieren beeinflussen kann. Studien haben jedoch inzwischen gezeigt, dass ein Zuviel dieser Stoffe nicht zwangsläufig auch nierenkrank macht. Da sie jedoch bei einer gesunden Ernährung wie anfangs erwähnt fehl am Platz sind, sollte der Verzehr auf ein vernünftiges Maß reduziert werden. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, die die Krankenkassen ab einem Lebensalter von 35 Jahren alle 2 Jahre kostenfrei anbieten, können Sie abklären lassen, ob Ihre Nieren gesund sind und gute Arbeit leisten, im Kampf gegen die verschiedenen Umwelteinflüsse und Gifte, die uns umgeben. Nehmen Sie diese Termine ernst, so können Sie sicher sein, dass alle Werte im grünen Bereich sind.

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