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Migräne richtig behandeln

Bei einer Migräne handelt es sich um starke Kopfschmerzattacken, die mit Begleiterscheinungen wie Licht- und/oder Lärmempfindlichkeit sowie Übelkeit oder sogar Sehstörungen einhergehen. Als Volkskrankheit leiden rund sieben Prozent der Männer und gut 13 Prozent der Frauen mittleren Alters immer wieder einmal an den Migräneanfällen. Doch oftmals sind Die Beschwerden „hausgemacht“ und könnten vermieden werden. Wenn Sie denn wissen, worauf Sie achten müssen.

Symptome und mögliche Ursachen einer Migräne

Während eines Migräneanfalls laufen verschiedene chemische Prozesse im Kopf ab, die für diese Krankheit typischen Symptomen hervorrufen. Dabei kann eine Migräne in mehrere Etappen eingeteilt werden. Diese können unterschiedlich lange dauern.

1. Meist kündigt sich eine Migräne durch eine erhöhte Licht- und Lärmempfindlichkeit, durch Stimmungsschwankungen sowie Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit an. Vereinzelt kann es auch zu Heißhungerattacken auf bestimmte Nahrungsmittel kommen. Dieser Zustand kann einige Stunden bis vereinzelt mehrere Tage andauern.
2. Anschließend können Wahrnehmungsstörungen auftreten, die Betroffenen sehen unscharf oder ein leichtes Flackern am Rand des Sichtfeldes. Vereinzelt kommt es zu einem Kribbeln in Händen und Armen, welches sich zum Kopf hin verlagert.
3. In der dritten Phase kommt es zu meist starken Kopfschmerzen, die sich stechend oder pulsierend meist auf einer Kopfhälfte hinter der Stirn ausbreiten.
4. In der Erholungsphase klingen die Symptome langsam wieder ab und der Patient kann zu seinem normalen Tagesablauf zurückkehren.
Die genauen auslösenden Faktoren sind vielfältig und von Patient zu Patient unterschiedlich. Es gibt jedoch sogenannte Trigger, also Umstände, die den Ausbruch einer Migräne begünstigen. Zu ihnen gehören:

– Stress
– einige Lebensmittel wie Rotwein oder Schokolade
– Schlafmangel
– Fasten
– Flüssigkeitsmangel (zu wenig Trinken)
– Reizüberflutung
– Wetterfühligkeit
– Hormonumstellung zu Beginn oder Ende der Menstruation
– bestimmte Medikamente

Maßnahmen zur Vermeidung einer Migräne

Um zu erfahren, welche Trigger genau für Ihre Migräneanfälle verantwortlich sind, sollten Sie ein Migränetagebuch führen, indem Sie Ihren Tagesablauf festhalten und so alles notieren, was eventuell als Auslöser infrage kommt. Diese auslösenden Faktoren sollten Sie in Zukunft meiden. Zusätzlich sollten Sie einen Facharzt aufsuchen, der eine Migräne diagnostizieren und geeignete Maßnahmen ergreifen kann. Nach einer umfassenden Befragung und Untersuchung kann dieser zum Beispiel eine neurologische Erkrankung als Auslöser ausschließen. Der Facharzt kann auch Medikamente für den akuten sowie den vorbeugenden Einsatz verschreiben.
Bauen Sie Stress ab und bemühen Sie sich um eine geregelte Lebensweise mit festen Essens- und Schlafzeiten. So können Sie mitunter den Ausbruch einer Migräne verhindern.
Sollte es dennoch zu einem Anfall kommen, hilft meist absolute Ruhe in einem abgedunkeltem Raum sowie kühlende Tücher oder verdünntes Pfefferminzöl an den Schläfen.

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