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Magenkrankheiten – Der kleine Ratgeber

Der Magen ist ein großer hohler Muskel am Ende der Speiseröhre, durch den alle Speisen, die wir zu uns nehmen, geleitet werden. Er ist in mehrere Abschnitte eingeteilt und beinhaltet bei einem erwachsenen Menschen rund 3 Liter Magensäure. Einfach erklärt löst diese die Speisen auf und setzt somit die einzelnen Nährstoffe frei. Die Nahrung, nun ein stark verflüssigter Brei, wird dann weiter in den Darm geleitet, wo die Verdauung und Verwertung der gegessenen Nahrungsmittel weitergeführt wird.

Mögliche Anzeichen einer Magenerkrankung

Bauchschmerzen kennt jeder von uns. Doch nur selten steckt eine Erkrankung des Magens dahinter, die mitunter gravierende Folgen haben kann. Sollten Sie längere Zeit unter den folgenden Symptomen leiden, ist es ratsam, einen Facharzt aufzusuchen:

– Übelkeit
– Erbrechen
– Appetitlosigkeit
– Völlegefühl (Blähbauch)
– Druck im Oberbauch
– Schmerzen im Oberbauch

Oftmals ist eine Entzündung der Magenschleimhaut, auch Gastritis genannt, für die Beschwerden verantwortlich. Sie entsteht, wenn zwischen der Produktion der Magensäure und des Säureschutzmantels des Magens ein Ungleichgewicht entsteht. Die Magensäure überwiegt und kann die Schleimhaut des Magens angreifen. Bakterien und Viren sowie einige Medikamente als auch zu viel Alkohol können für die Entstehung einer Gastritis verantwortlich sein.

Weitere häufige Magenerkrankungen

Neben einer Gastritis gibt es noch einige weitere Magenerkrankungen, die häufig zu Beschwerden führen können. Angefangen von einem eher harmlosen Blähbauch über einen Reizmagen bis hin zu Geschwüren oder Magenkrebs.

Ein Blähbauch wird meist durch eine zu ballaststoffreiche Ernährung oder Mangelernährung hervorgerufen und äußert sich durch ein Spannungs- oder Völlegefühl sowie starke Bauchschmerzen bis hin zu Koliken. Eine Umstellung der Ernährung bringt meist Erleichterung.
Das Gleiche gilt für den Reizmagen. Auch hier kann durch eine Ernährungsumstellung Linderung der Beschwerden erreicht werden. Symptome wie Sodbrennen, Bähungen sowie Durchfall oder Verstopfungen können bei einem empfindlichen Reizmagen auftreten.

Magengeschwüre machen sich häufig durch die allgemeinen Symptome wie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen bemerkbar. Hinzu kommt jedoch ein typischer Schmerz zwischen dem Rippenbogen und dem Bauchnabel, wodurch diese Erkrankung leicht zu diagnostizieren ist. Spätestens, wenn Sie Blutungen im Stuhlgang finden, sollten Sie sich ärztlichen Rat einholen.
Magenkrebs ist eine ernste Sache. Da im Anfangsstudium kaum Symptome auftreten, wird der Tumor meist erst spät erkannt. Abgeschlagenheit, Übelkeit oder Erbrechen (mit und ohne Blut) können erste Warnzeichen eines Tumors sein. Da sich zumeist auch viel Blut im Stuhl befindet, kann diese eine schwarze Färbung annehmen (Teerstuhl). Wird Magenkrebs nicht frühzeitig erkannt, so kann es zu einer Streuung in andere Organe oder das Lymphsystem kommen, die lebensbedrohlich werden. Daher sollten Sie bei den anfänglich erwähnten Anzeichen nicht zu lange zögern und schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Denn je früher Magenkrebs diagnostiziert und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

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